Aktuelles

Neuerscheinung zum 1. Juli 2015: Robert Bohn/Michael Epkenhans (Hg.): Garnisonsstädte in Deutschland

Die Standortschließungen der letzten Jahre betrafen oftmals Garnisonen, die auf eine mehrere Jahrhunderte lange Tradition zurückblicken. Sie erinnern daran, welche Bedeutung die Anwesenheit von Militär für eine Stadt und dessen Bewohner hat.

Der Band beleuchtet das Thema »Garnisonsstädte« über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahrhunderten. Es geht um den Grund für die Einrichtung von Garnisonen an bestimmten Orten, um die wirtschaftlichen Auswirkungen von Militärpräsenz und um den Einfluss des Militärs auf die Stadttopographie, schließlich auch um die Rolle von Besatzungstruppen sowie allgemein um die Beziehungen zwischen Militär und Zivilbevölkerung.

 

 

Forschungsnachwuchstag im IZRG am 07.07.2015 ab 10:00

Doktorandinnen und Doktoranden sowie Mitarbeiter aus dem IZRG und der Universität Flensburg stellten Aspekte ihrer laufenden Forschungsvorhaben vor:

Thorsten Harbeke (IZRG)

Kristina Knyazev (IZRG)

Kathrin Lemsky (Uni Flensburg)

Leonie Hieck (ZMSBw)

Uwe Danker/Sebastian Lehmann-Himmel (IZRG)

Tagung "Zum Vermittlungspotenzial der NS-Volksgemeinschaft"

Am 28. und 29.05.2015 fand die Tagung "Der fachdidaktische Gehalt eines wissenschaftlichen Analysekonzepts - Zum Vermittlungspotenzial der NS-Volksgemeinschaft" des Instituts für Zeit- und Regionalgeschichte und des Seminars für Geschichte und Geschichtsdidaktik der Europa-Universität Flensburg im Landesarchiv Schleswig-Holstein in Schleswig statt.

Das Programm finden Sie hier (PDF)

Eine Auswahl von Fotos von der Veranstaltung finden Sie hier.

Geschichtswissenschaftliche Aufarbeitung der personellen und strukturellen Kontinuität nach 1945 in der schleswig-holsteinischen Legislative und Exekutive

Im Auftrag des Schleswig-Holsteinischen Landtag untersucht das IZRG die "personellen und strukturellen Kontinuitäten nach 1945 zu Staat, Verwaltung, NSDAP und NS-Organisationen in Schleswig-Holsteins Legislative und Exekutive" und dokumentiert sie in ihren sozialen und politischen Zusammenhängen, auch im Vergleich mit anderen Bundesländern. Das Forschungsprojekt hat eine Laufzeit bis Mai 2016.

Die Presseerklärung zu dem Forschungsprojekt (LPK am 26.02.2015) finden Sie hier (PDF)

Neuerscheinung: Uwe Danker/Utz Schliesky (Hg.): Demokratische Landeskunde für Schleswig-Holstein

Am 16.3. 2015 fand eine Vorstellung der neuen Landeskunde in der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund in Berlin statt.

„Schleswig-Holstein 1800 bis heute“ ist eine neue attraktive historische Landeskunde für alle: unkonventionell angelegt, sowohl in den inhaltlichen Akzenten als auch in der Gestaltung. Fesselnd geschrieben, deshalb mit Spannung zu lesen, verbirgt sich dahinter eine völlig neuartige Geschichte der schleswig-holsteinischen Demokratie mit ihren Leistungen und Rückschlägen, Hoffnungen und Gefährdungen. 33 in sich geschlossene Geschichten erzählen von Herrschaft, Gesellschaft und Kultur aus dem Zeitraum 1800 bis heute. Man kann diese Landeskunde als Lesebuch, als Nachschlagewerk und auch als Landesgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts lesen.

Die historische Landeskunde "Schleswig-Holstein 1800 bis heute" stellt ein Gemeinschaftsprojekt von drei Institutionen dar: dem Schleswig-Holsteinischen Landtag, der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) und der Europa-Universität Flensburg, vertreten durch das Institut für Zeit- und Regionalgeschichte (IZRG).

Enthalten sind Texte von Uwe Danker, Astrid Schwabe und Jan Schlürmann sowie Klaus Kellmann, Sebastian Lehmann, Robert Bohn und Utz Schliesky.

Die erste Vorstellung des Bandes fand am 11.11.2014 im Landeshaus in Kiel statt.

Einen Video-Mitschnitt dieser Veranstaltung finden Sie hier (externer Link).