Aktuelles

Annika Tammen: Frühmoderne Staatlichkeit und lokale Herrschaftsvermittlung. Normgebung und Herrschaftspraxis im Herzogtum Holstein des 17. und 18. Jahrhunderts

Während des 17. und 18. Jahrhunderts versuchten viele europäische Herrscher, ihre Macht auszudehnen. Inwieweit gelang es den dänischen und gottorfischen Herzögen, staatliche Strukturen zu etablieren? Welchen Einfluss übten Bevölkerung und Amtsträger auf diesen Prozess der Herrschaftsvermittlung aus?

Das Buch stellt die lokale Gerichtsbarkeit und Herrschaftspraxis im herzoglich-gottorfischen Amt Bordesholm und im königlich-dänischen Amt Segeberg dar. Unter Berücksichtigung zahlreicher Modelle frühneuzeitlicher Herrschaft entsteht so eine neue Theorie über den Prozess der Staatswerdung.

Call for Papers: Konferenz "Blicke auf die Revolution 1918/19"

Am 01. und 02.11.2018 veranstaltet das Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik der Europa-Universität Flensburg und dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr einen Workshop in Potsdam. Im Fokus des Workshops sollen die revolutionären Ereignisse in den Novembertagen 1918 stehen: Der Weg von Meuterei zu Revolution, vom Aufstand zum Herrschaftswechsel. Deadline für die Einsendung von Vortragsvorschlägen ist der 15. Januar 2018.

Näheres zur Konferenz und den Ausschreibungstext finden Sie hier (PDF).

Uwe Danker (Hg.): Geschichtsunterricht - Geschichtsbücher - Geschichtskultur

Der Band versammelt die Beiträge der VIII. Nachwuchstagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik die vom 15. - 16. Juli 2016 an der Europa-Universität Flensburg stattfand und spiegelt die inhaltliche wie methodische Bandbreite aktueller geschichtsdidaktischer Nachwuchsforschung wider. Die Beiträger widmen sich drei wichtigen Themenbereichen: Geschichtsunterricht und Geschichtslehrkräfte im Fokus didaktischer Forschung, Geschichtsschulbücher in der Analyse sowie Geschichtskultur und Erinnerungskultur als Gegenstände geschichtsdidaktischer Forschung. Die schulische Vermittlung steht hierbei ebenso im Fokus wie nichtschulisches historisches Lernen. Beide Felder werden sowohl mittels empirischer als auch theoretischer Fragestellungen perspektiviert.

Eine Leseprobe finden Sie hier.

Nordkirche und Land Schleswig-Holstein unterzeichneten am 7. April 2017 eine Vereinbarung zum Aufbau eines Historischen Lernorts Neulandhalle

Der Auftrag, eine reine Outdoor-Ausstellung zu realisieren, ging an Prof. Dr. Uwe Danker. Das Projekt soll bis Anfang 2019 realisiert werden. Damit steht das Projekt „Historischer Lernort Neulandhalle“ für die am IZRG betriebene Zusammenführung von regionalhistorischer Forschung und der Einordnung in größere Forschungsdiskurse um die „NS-Volksgemeinschaft“. Die Überführung der Fragestellungen in geschichtsdidaktische Perspektiven und durch konkrete Umsetzung als geschichtskulturelle Intervention resp. Public-History-Beitrag ergänzen die inhaltliche Breite des Projekts.

Den ganzen Pressetext finden Sie hier (pdf).