Aktuelles

Workshop am 1. und 2. November 2018: Blicke auf die Revolution 1918/19

Am 1. und 2. November 2018 veranstaltet das Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik der Europa-Universität Flensburg und dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr einen Workshop in Potsdam.

Der Workshop wählt einen spezifischen Zugang zur Novemberrevolution. Thematische Eingrenzung und inhaltliche Strukturierung werden in drei Dimensionen vorgenommen:

Zeit. Im Fokus stehen die revolutionären Ereignisse in den Novembertagen 1918, von Meuterei zu Revolution, vom Aufstand zum Herrschaftswechsel.

Raum. Geografisch erfolgt eine Konzentration auf die Orte Kiel und Berlin, womit die Reduzierung auf die Frage nach dem Verhältnis von Peripherie und Zentrum einhergeht.

Perspektiven. Die Rekonstruktion der Handlungen, Intentionen und Handlungsspielräume von Akteuren und Institutionen sowie Fragen der retrospektiven Erinnerung liefern multiperspektivische Blicke auf die Revolution 1918.

Der Workshop findet im ZMSBw, Zeppelinstraße 127/128, 14471 Potsdam, Haus 12, Seminarraum statt.

Ihre Anmeldungen übersenden Sie bitte bis 18. Oktober an zmsbwtagungsmanagement@bundeswehr.org

Nähere Informationen zum Workshop entnehmen Sie bitte auch dem Flyer.

Uwe Danker/Jens-Peter Steffen (Hg.): Jochen Steffen. Ein politisches Leben.

Dieser Band versammelt reflektierende Beiträge über eine markante und durch und durch politische Persönlichkeit, die in den 1960er und 1970er Jahren in der Bundesrepublik nicht unerhebliche Bedeutung und als der "rote Jochen" Bekanntheit besessen hat. Es geht um den linken Journalisten, den sozialdemokratischen Berufspolitiker, den marxistischen Theoretiker und den missingsch sprechenden Kabarettisten Jochen Steffen.

Neue Publikation unseres Mitarbeiters Sebastian Lotto-Kusche

In der Ausgabe 38/39 der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ ist folgender Text erschienen: Minderheitengeschichte als historische Subdisziplin in Deutschland. Herausforderungen für die Forschung am Beispiel der Minderheit der Sinti und Roma.

In Deutschland hat sich bisher keine historisch arbeitende Minderheitenforschung etabliert. Am Beispiel der Sinti und Roma werden Fortschritte und Herausforderungen aufgezeigt.

Den ganzen Artikel können Sie hier nachlesen.

Historischer Lernort Neulandhalle: Baustellenbegehung und Konzeptvorstellung

Die Handwerker arbeiten auf Hochtouren, der „Historische Lernort Neulandhalle“ entsteht: Das Gebäude im Dieksanderkoog ist weitgehend gesichert und nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder begehbar. Gemeinsam mit dem Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte sowie dem Verein für Volkshochschulen in Dithmarschen hatte der Kirchenkreis Dithmarschen zu einer öffentlichen Baustellenbegehung am Mittwoch, 23. Mai 2018 um 17:00 Uhr eingeladen. Mehr als 100 Interessierte aus der Region haben sich vor Ort ein Bild von den Arbeiten gemacht und über die geplante Außenausstellung informiert.

Die Presseinformation für die vorgenommene Vorstellung des Konzepts finden Sie hier.

Die aktuelle Medienresonanz finden Sie hier:

Norddeutsche Rundschau

Marner Zeitung

Robert Bohn/Uwe Danker: Vom Matrosenaufstand in Kiel zur Deutschen Revolution. Quellen, Perspektiven und Handlungsspielräume

Aufständische Matrosen und sich solidarisierende Arbeiter führen in Kiel in der ersten Novemberwoche 1918 den Sturz des Wilhelminischen Kaiserreiches herbei. Dieser Sonderdruck zeichnet die dramatischen Geschehnisse quellennah Tag für Tag nach und bietet reichlich Stoff für eine differenzierte Betrachtung. Es geht dabei auch um die Perspektiven der Beteiligten - sowohl der Matrosen und Arbeiter als auch der Vertreter der Obrigkeit.